Kath. Kirchengemeinde St. Michael, Brakel

Sie ist ein Ort, der ihm viel bedeutet, der ihm eine Herzensangelegenheit ist, sagt
Pfarrer Willi Koch. Schon 28 Jahre ist er Seelsorger in Brakel. Schon 28 Jahre begleitet er
den Annentag. Und ein wichtiger Ort für den kirchlichen Part dieses Festes ist die Annenkapelle. Der achteckige Bau nahe der Ostwestfalenstraße, der vor genau 300 Jahren fertiggestellt wurde, zum Jubiläum saniert wird und eine neue Glocke bekommt, ist zum Annentag und in der Zeit davor
ein Treffpunkt für alle die, die die Mutter Anna, die Marienmutter, verehren. Aber die Kapelle sei das ganze Jahr über ein Ort, um innezuhalten, um Kraft zu schöpfen und Trost zu finden, sagt Koch.

Für den 67-Jährigen hat die Annenkapelle darüber hinaus noch eine ganz persönliche Bedeutung: Auch seine Mutter und Großmutter trugen den Namen Anna. „Für mich gehört die Annenkapelle in Brakel als ein Mittelpunkt des Glaubens fest in unsere schöne Region.“ Mit Ausstrahlungskraft weit über die Region hinaus. Koch: „Als ich damals nach Brakel kam und von der Verehrung der Mutter Anna hört, dachte ich bei mir:Wie schön, auch unsere Mutter Anna wurde bei uns zu Hause in
Elsen verehrt.“

Deshalb war für den Geistlichen auch vonAnfang an klar: Die Annennovenen müssen
wiederkomplett aufleben. Statt drei sollte es neun diese Gebetstage in Brakel geben. Denn
sein Latein sei zwar nicht „so schrecklich gut“, aber Novenen bedeute für ihn nun mal
neun – und nicht drei: Das habe er seinem Vorgänger erklärt, erinnert sich Koch. Heute sind die Novenen ebenso wie die Prozession während des AnnentagsunddieMutter-Anna-Verehrung wieder tief in der Bevölkerung angekommen. Und Menschenmengen pilgern zurKapelle. Sogar einkleines Medaillon und eine Kerze hat Pfarrer Koch für die Menschen anfertigen lassen, die ein
Andenken an die Brakeler Kapelle mit nach Hause nehmen wollen.

Diese sei vermutlich schon der dritte Bau, wurde in den Jahren 1700 bis 1719 errichtet. „Annenkapelle – 1719 von den Eheleuten Hermann Ludwig von Asseburg und Odilia
Elisabeth von Haxthausen erbaut“ ist draußen auf einer Tafel zu lesen. Im Inneren selbst
steht derzeit ein Gerüst bis hinauf zur Decke. Mit diesem soll die neue, eine zweite Glocke
durch eine runde Öffnung in der Decke nach oben gehievt werden. Der Guss der neuen
Glocke kostet rund 12.000 Euro. Eine Gruppe um Hermann Doninger, Josef
Lammers und Friedrich Lohmann hat sich das Spendensammeln derzeit auf die Fahne geschrieben. Außerdem stehen Restaurierungsarbeiten an der Fassade und am Dachstuhl im Jubiläumsjahr an.
Rund 50.000 Euro sind insgesamt für die Renovierungsarbeiten veranschlagt. Pfarrer
Willi Koch freut sich, die neue Glocke zu erstmal erklingen wird. Vielleicht schon zur ersten Novene, ganz sicher aber dann zum Annentag. Weihbischof Matthias König soll die Glockenweihe vornehmen.


Neue Westfälische vom 22. März 2019


Do, 18.04.2019

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Kath. Kirchengemeinde St. Michael, Brakel

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300. Jubiläum: Der achteckige Bau nahe der Ostwestfalenstraße ist ein wichtiges Zentrum der Mutter-Anna-Verehrung und nicht nur während der Novenen und der Annenprozession Ziel vieler Gläubiger

Engagierte Krisenbegleiter*innen gesucht!

Ausbildung bei der TelefonSeelsorge Paderborn startet im Herbst 2019

Verwaltungsleitung einführen

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Der Gemeindeverband lädt herzlich ein zu den Informationsveranstaltungen Verwaltungsleitung einführen, die für den Kooperationsraum Ost am 9.4.2019 und 9.5.2019 stattfinden.

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Auf dem Weg zur Einführung von Verwaltungsleitungen hat das Erzbistum Paderborn die nächsten Schritte festgelegt. Nach dem erfolgreichen Auftakt mit aktuell sieben Piloträumen sollen die nächsten Besetzungen zum Jahresanfang 2020 erfolgen. Sukzessive werden weitere Verwaltungsleitungen ihre Arbeit aufnehmen, während es die Rolle der Außendienstmitarbeiter (ADM) in den betroffenen Räumen dann nicht mehr geben wird.

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Mit Blick auf neue gesellschaftliche Herausforderungen hat das Erzbistum Paderborn im Rahmen des Zukunftsbilds das Programm „Kirchenverwaltung der Zukunft“ gestartet.